Diskussion:Forderungen

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Ausweitung der Forderungen?

Da ja meinem Eindruck nach mehr und mehr die Idee herumgeistert, unsere Forderungen nicht nur konkret auf das Bildungssystem zu beschränken sondern eine Gesellschaft zu formen, in der Bildung einen höheren Stellenwert hat wollte ich fragen, ob eine Ausweitung der Forderungen nicht sinnvoll wäre. Ich persönlich denke da an konkrete steuerpolitische Forderungen (der Vortrag von Christian Felber war da sehr inspirierend), mehr direkte Demokratie, starkes Auftreten gegen Diskriminierung, mehr Transparenz etc. Ist gewünscht/geplant, die Forderungen in diese Richtung zu erweitern? Falls ja, wie sieht es da mit einer Zusammenarbeit mit anderen Universitäten, bzw anderen Organisationen aus? --Senf 10:46, 3. Nov. 2009 (CET)

Eine **sinnvolle** Erweiterung fände ich nicht schlecht. Zb: Grundrechte (Privatsphäre) wahren :: Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung, Überwachungswahn eindämmen, ... --Someone 11:19, 6. Nov. 2009 (CET)

Form der Forderungen

Ich hab hier einen Vorschlag für die generelle Gestaltung der Forderungen. Ich würde die Forderungen generell etwas mehre differenzieren:

  • langfristige Forderungen / ideale (zB freie Bildung für alle, ...)
  • konkretere Forderungen (zB gänzlich Abschaffung der Studiengebühren, ...)
  • aktuelle Misstände (zB keine Laborplätze für Erstsemestrige in der Physik, ...)

Die Idee ist, dass wir damit eine einigermaßen solide Argumentationsbasis haben. Wir hätten dann konkrete Forderungen, die wir auf die Frage "warum?" jederzeit mit dem Aufzeigen der aktuellen Missstände und unserer Visionen für ein nachhaltiges Bildungssystem hinterlegen können. --Rotor 20:24, 1. Nov. 2009 (CET)

Ich denke, dass der momentane Aufbau auch auf deine Ziele eingeht, allerdings noch nicht fertig ausgearbeitet ist. Die Überschriften (4 an der Zahl) stellen die langfristigen Forderungen da. Die Unterpunkte entsprechen den konkreten Forderungen und innerhalb dieser Unterpunkte sollte immer ein Link zu einer neuen Wiki-Seite sein, auf der dann auch die aktuellen Missstände zu finden sein sollten. --Sorpius 23:13, 4. Nov. 2009 (CET)

Missstände der Finanzgebarung der HTU

Im März 2008 veröffentlichte der Rechnungshof der Republik Österreich seinen Abschlussbericht über die Prüfung der HochschülerInnenschaft an der Technischen Universität Wien. Dieser Bericht deckte viele Mängel innerhalb der HTU auf. Bereits in der Einleitung kritisierte der Rechnungshof, dass der TU Ball – der über die HTU abgewickelt wird – in den Büchern nicht extra ausgewiesen wird. Doch laut Rechnungshof hat jede vierte Rechnung etwas mit dem TU Ball zu tun. Um missbräuchlichen Umgang mit den Geldern der Studierenden zu verhindern, müssen größere Ausgaben vorher mit dem Finanzausschuss der HTU abgesprochen werden. „In keiner einzigen der eher spärlichen Finanzausschusssitzungen der letzten zwei Jahre wurde über Ausgaben im Rahmen des TU Balls gesprochen. Ich kann nicht einmal sagen, wie hoch die Saalmiete für die Hofburg war – obwohl ich eigentlich überprüfen sollte, ob die Gelder der HTU ordnungsgemäß verwendet wurden“, so Philipp Daferner, Mitglied des Finanzausschusses für den VSStÖ. Des Weiteren stellte der Rechnungshof fest, dass sowohl für die HTU als auch für die ihr gehörenden Wirtschaftsbetriebe jegliche Zielsetzungen fehlen. „Das ist reinster Wahnsinn. Die HTU verfügt über ein Jahresbudget von mehreren hunderttausend Euro. Ohne konkrete Zielsetzungen treibt das Schiff HTU auf dem großen Meer der Interessensvertretungen ungesteuert herum – das ist schwer fahrlässig!“, so Sophie Lojka, Spitzenkandidatin des VSStÖ an der TU.


unbedingt die ganzen "beweise" sammeln, am besten schriftlich - man weiß nie wann man sie gebaruchen kann ;-) --SiSe 01:37, 1. Nov. 2009 (CET)

ich verstehe nicht ganz was parteipolitik mit unserer protestwelle zu tun hat. wenn sich der vsstö so sehr für die anliegen der studierenden interessieren würde wäre er schon lägst beim plenum gewesen, oder? ich habe niemanden gesehen und gehört. wascht bitte eure schmutzwäsche wo anders. und wer ist sophie lojka? ich studiere seit 7 jahren auf der tu und habe sie noch nie gesehen. lg rt_hex

Ich versteh zwar auch nicht, was das ganze mit den Protesten hier zu tun hat (so problematisch es auch ist ;-)), aber zumindest die Fragen von rt_hex kann ich beantworten: Sophie Lojka ist vom VSStOe und war auch Spitzenkandidatin bei den letzten OeH-Wahlen - war also auch auf den Plakaten zu sehen. -- Mati 03:09, 1. Nov. 2009 (CET)

Ich würde mir wünschen, wenn derartige Probleme im Plenum von den beteiligten Personen angesprochen würden. Vielleicht nimmt sich jemand die Zeit um sich dazu den Bericht durchzulesen: RH Bericht --Sorpius 16:05, 1. Nov. 2009 (CET)

konkrete Forderungen

Skalicky hat ja gesagt, dass am ehesten möglichst spezifische Forderungen durchgehen. Leider sind die dann halt auch studienrichtungsspezifisch, ich habe dazu eine eigene Seite für Informatik angefangen. --Klausi 13:55, 31. Okt. 2009 (CET)

Ich bin dafuer, jede einzelne der grundlegenden Forderungen etwas umzuformulieren (die "Langtexte" wurden Informatik-spezifisch geschrieben) und in den allgemeinen Katalog aufzunehmen. Alle beschriebenen Probleme betreffen die TU als ganzes:
  • Keine Studien mehr auflassen!
Den Plan, Studien aufzulassen und zu einem gemeinsamen Bachelorstudium zusammen zu fassen, wird vom Vizerektor f. Lehre fuer die ganze TU verfolgt
  • Wahlfächer nicht in Modulen zusammenfassen!
Das Modulsystem, das in der AG Rahmenstudienplan (AG des Senats natuerlich) festgeschrieben werden soll, wird alle Studien betreffen.
  • Studieneingangsphase nicht als Zugangsbeschränkung missbrauchen!
Ist gesetzlich in allen Studien gefordert und wird auf der TU in den naechsten Jahren in allen Studien Einzug halten.
  • Übungen besser betreuen und benoten!
Uebungen und ein schlechtes Betreuungsverhaeltnis dafuer gibt es AFAIK auf allen Fakultaeten, oder?
  • Mehr Wahlfreiheit in den Studien!
Wieder AG Rahmenstudienplan: Dort wird weniger Wahlfreiheit fuer alle Studien auf der TU fest geschrieben
  • Auswahl des Studiendekans durch die Studienkommission!
Die Auswahl des Studiendekans erfolgt in allen Studienrichtungen durch den Vizerektor f. Lehre und ist genauso ueberall ein Problem.
  • Keine Einsparung bei der Lehre!
Studienrichtungen, die das nicht unterschreiben, sollen das bitte melden.
-- Mati 14:41, 31. Okt. 2009 (CET)

was Skalicky sagt, ist mir nach seiner Generalprobe vor dem Plenum eigentlich egal...--SiSe 01:37, 1. Nov. 2009 (CET)


Ich finde die Idee konkrete Forderungen aufzustellen nicht schlecht. Trotzdem sollten diese einheitlich für alle Fakultäten der TU sein. Ich würde vorschlagen die Forderungsseite zu unterteilen in allgemeine Forderungen (Grundsätze sozusagen) und konkrete Forderungen für die TU. Die enthält dann Konkretes wie zB Geld für Unis verdoppeln (mit Hinweis auf gute Finanzierung anderer Uni, konkrete Zahlen sind immer gut), bessere Betreuung in den Übungen, mehr Wahlfreiheit, etc. --Sebo 11:34, 1. Nov. 2009


Step ist imho nicht so schlimm, wie dargestellt. Ich finde es gut, dass es etwas gibt, das Studienanfänger von höhersemestrigen LVAs fernhält! Die STEP darf jedoch **NICHT** als knock-out-system missbraucht werden! Jetzt werden viele sagen: "Dich hat die STEP scheinbar nciht negativ betroffen" - nun: ja und nein: Ich habs um 1 Prüfung (Mathe1) verpasst die Step freigeschaltet zu bekommen. Jedoch ist das nicht das Ende der Welt gewesen. In dem Semester habe ich einfach die LVAs aus dem 3. Semester sowie meine Wahl- und Frei-LVAs gemacht und im nächsten Semester hatte ich die STEP dann auch schon. Die Aufhebung der STEP ist in meinen Augen eine Verringerung der Lehrqualität, da es den Paar querdenkern ermöglicht ihr Studium mit LVAs wie zB: AI oder EWBS anzufangen, was zu zahlreichen "Anfänger-Fragen" führen würde, die normalerweise in TIL und ADAT abgehandelt werden würden und in höheren Semestern einfach nur störend wären. IMHO: STEP soll bleiben! --Someone 22:00, 1. Nov. 2009

Meine Meinung dazu: Kein vernünftiger Student wird eine LVA wählen, obwohl er weiß, dass die notwendigen Vorkenntnisse noch nicht vorhanden sind - d.h. Vorkenntnisse ordentlich kommunizieren wäre eine Möglichkeit, das anzugehen. Die STEP jedoch schafft auch Abhängigkeiten, wo tatsächlich keine sind (z.B. GWG für EWBS oder ETI für GKM). (Wenn es dich stört, dass ich hier einfach dazugeschrieben habe, verschiebe diesen Text auf die Diskussionsseite oder die Diskussionsseite für die Forderungen.) --Mdk 22:28, 1. Nov. 2009 (CET)
Ich kann mich der meinung von mdk nur anschließen. Die STEP dient der Orientierung im Studium. Gerade bei Informatik ist Sie allerdings keineswegs als Orientierungsphase verwendbar, da die dort gebrachten Inhalte wenig bis gar nichts mit dem weiteren Studium zu tun haben. Meredrica
Ich weiß auch nicht wirklich woher all diese Fantasien von "Anfängerfragen" die "die gesamte LVA verzögern" kommen. Die wenigen Fragen, die ich bisher gestellt gehört habe, waren alle klug und berechtigt. Wissensunterschiede wird es immer geben (jemand, der sich desinteressiert mit einem 4rer durchgewurschtelt hat weiß sicher weniger als ein begeisterter 1er Kandidat mit Tutoren-Ambitionen).
Doch selbst, wenn's so tragisch wäre: Die STEP erfüllt diesen Zweck nicht. Man kann noch immer zahlreiche LVAs zeit-versetzt machen (Für Informatik: OOP ohne EPROG ist möglich!). Mathe 1 ist für den Durchschnittsinformatiker (Ausnahmen bestätigen die Regel) keine Vorraussetzung für einen Großteil höherer LVAs (überhaupt scheint der Umfang und das nicht-erlauben von Unterlagen bei der Prüfung vollkommen überzogen für Inf- aber das ist eine andere [ähnliche] Geschichte). Und letztlich kann man noch immer Mathe 1 ganz am Schluss machen, wenn die restlichen ECTS genügen.
Das das ganze eine "Orientierung" sein soll ist auf jeden Fall blanker Zynismus. Das glaubt kein Schwein. Nicht mal die Befürworter.Tudent 19:21, 6. Nov. 2009 (CET)

Offenlegung der Leistungsvereinbarung mit dem Ministerium

das ist was ganz konkretes, das die TU erfüllen könnte und mal zeigen würde, was dem ministerium die studierenden wert sind. --14:32, 30. Okt. 2009 (CET)Marty

Hier dei LV 2007-2009 [1] Mrwulf 13:37, 31. Okt. 2009 (CET)
Die aktuelle (2010-2012?) wäre auch interessant. --Ra 01:58, 6. Nov. 2009 (CET)
Leistungsvereinbarung 2010-2012 --Ra 21:52, 12. Feb. 2010 (CET)

Europaweiter Zugang

Warum europaweit? Wieso nicht weltweit?


Ich habe gesehen, dass "europaweit" in "international" geändert wurde. Allerdings bin ich dafür auch das zu streichen: unsere Forderungen richten sich an die österreichische Bundesregierung, die ist für die Finanzierung der Universitäten zuständig. Der Zusatz "europaweit" oder "international" unterstützt meiner Meinung nach nur die von der Regierung ständig eingebrachte billige Ausrede "Die Deutschen sind Schuld an den Missständen", bzw. gibt ihr die Möglichkeit zu argumentieren sie wäre für freien Hochschulzugang wenn dies EU-weit umgesetzt würde, wofür sie aber nicht zuständig ist. Außerdem ist es gewissermaßen ein Kniefall vor dem Argument, Österreich bräuchte Zugangsbeschränkungen solange es in Deutschland welche gibt. --Moritz 22:55, 29. Okt. 2009 (CET)

Prechtl

Ich haette wirklich gern eine Ruecktrittsforderung an den Prechtl drinnen. Fuer uns (Informatik) ist das wirklich ein wesentlicher Kern der Sache. Ich werde euch aber heute noch in der AG joinen! -- Mati 11:15, 29. Okt. 2009 (CET)


Ich denke nicht, dass das eine gute Idee ist. Der Forderungskatalog soll für alle Studien an der TU gültig sein. Abgesehen davon, dass es dem Diskussionsklima sicher nicht gut tut, wenn man einzelne Professoren beleidigt. --Sebo 12:13, 29. Okt. 2009 (CET)


Ich schließe mich Sebo an. Deine Ansprache am Dienstag war mehr Schaden als Nutzen. Emotional verbale Kraftgebärden, haben in einer Diskussion nichts verloren. Wenn auch die Entwicklung offensichtlich bedenklich ist, so sollte man diese Forderung nicht übernehmen. Es viel zu spezifisch und gehört noch dazu gründlich aufgearbeite und diskutiert, daher wenn schon eine Forderung, dann die Forderung nach mehr Mitbestimmung um eben in solchen Fällen zusammen mit Anderen, z.B. dem Mittelbau, mitentscheiden zu können wohin und wie sich Fachrichtungen weiterwickeln sollen. --Mauticom 12:28, 29. Okt. 2009 (CET)

Das sehe ich nicht so. Ein kleiner Ausrutscher war dabei, der Rest war allerdings (leider) korrekt dargebracht Meredrica 22:53, 5. Nov. 2009 (CET)

ich schließe mich meinen vorrednern (als informatiker) an. Ameno 00:42, 30. Okt. 2009 (CET)


Meiner Meinung hat er auf dem Plenum gestern nicht unbedingt Kompetenz ausgestrahlt. Zum Beispiel hat er sich selber widersprochen, indem er zuerst gesagt hat, Bologna ist gut, dann es ist schlecht dann wieder gut und insgesamt hat er eigentlich nix gsagt. Ich bin also der Meinung, dass er auf dem falschen Stuhl sitzt. Ob man das wirklich bei den Protesten thematisieren muss oder sollte ist eine andere Frage. Fuer die TU ist es wichtig, dass sie eine gute Fuehrung hat, und da sollten wir vielleicht Fordern, dass Leute, gegen die in der Studentenschaft großer Widerstand herrscht, herausgeworfen werden sollen. Dazu wuerde es natuerlich einer Mehrheit in irgendeinem Gremium beduerfen. --Adam 13:05, 31. Okt. 2009 (CET)

problem:welches gremium? wir können ja nirgends auch nur annähernd was machen. Meredrica 02:26, 7. Nov. 2009 (CET)
Glaube du darfst dass nicht zu eng sehen, hat zwar wirklich nicht brilliert, aber dass muss er in gewisser Weise auch, "politiker" eben - der Punkt sollte mMn. mit der Forderung nach ehr Demokratisierung an den Unis bereits drin sein... --SiSe 01:40, 1. Nov. 2009 (CET)

Die Forderung eine Position neu zu besetzen, ändert nichts an der zugrundeliegenden Struktur und hat maximal einen kurzfristigen Nutzen. Derartige Probleme gehören langfristig gelöst, indem man unter dem Stichwort "Demokratisierung" eine Änderung der Struktur herbeiführt. --Sorpius 15:56, 1. Nov. 2009 (CET)

Kostenlose, ganztägige Gesamtschule

Wir sprechen immer davon uns nicht nur auf universitäre Ziele zu beschränken. Daher hier mal eine Idee zum Thema Schule. Bereits jetzt gibt es 81 Schulstandorte mit der "Tagesbetreuung NEU" und wird von den Eltern immer mehr in Anspruch genommen und nachgefragt. Diese Schulen stehen für ein modernes ganztägiges Schulangebot mit bestmöglicher Förderung und attraktiver Freizeitgestaltung mit Kunst, Bewegung und Sport. Beaufsichtigt werden die Kinder von Lehrern. Die Tagesbetreuung NEU ist eine Form der Ganztagsschule. Der Besuch ist freiwillig. Derzeit fließen 81 Millionen Euro in die heute bereits existierenden 90.000 Betreuungsplätze. Eine Ausweitung auf 120.000 Plätze kostet 156 Millionen. Will man die Hälfte aller Schüler zwischen 6 und 14 Jahren pädagogisch sinnvoll am Nachmittag betreuen, müsste der Staat 492 Millionen Euro lockermachen. Unterrichtsministerin Claudia Schmied will eine Finanzierung durch zusätzliche Mittel aus dem Budget und sieht Finanzminister Pröll gefordert.

Finde das ist ein absolut wichtiger Punkt, da die Selektion (bzw. Zugangsbeschränkung) bereits im Alter von 10 Jahren beginnt. Gerade im ländlichen Raum gehen viele Schüler nach der VS in die Hautschule, dann Lehre und Poly... Auch entscheiden in diesem Alter nicht die Kinder, ob Sie Gymnasium oder Hauptschule gehen, sondern die Eltern. Und diese wählen für gewöhnlich die gleich Laufbahn für ihre Kinder wie sie selbst genossen haben. --SiSe 00:20, 2. Nov. 2009 (CET)

Konkreter

Gibt es die Forderungen eigentl. i.wo auch konkreter ? "Internen" (Studis, Uni-Angestellten) ist vlt. noch eher klar, was damit gemeint ist, aber es koennte nicht schaden, dass allgm. verstaendlich zu formulieren. Unterpunkte sind als (meine) Fragen aufzufasssen.

Ich hoffe, es fuehlt sich niemand allzu beleidigt von dem was hier so kommt, aber ich wollte nicht alles juristisch/politisch korrekt ausformulieren

  • Gegen Ökonomisierung der Lehre
    •  ? Keine Platzbeschraenkungen ?
    •  ? kein Streichen von "unwirtschaftlichen" LVAs/Studienrichtungen ?
    •  ???
  • Für Demokratisierung der Unis
    • welche Strukturen sollen geschaffen werden / erhalten bleiben ?
    • was genaus soll demokratisiert werden, die meisten Studis haben vermutl. ja nicht mal eine Ahnung vom Status quo
  • Europaweit freier Zugang zu Bildung
    • keine Zugangsbeschränkungen (STEP, Knock-Out-Prüfungen, etc.)
      • durch das oesterreichische Klischee vom "faulen Studenten" entsteht leicht die Assoziation zu "Wir wollen alles machen wann und wie wir wollen, hetzt uns nicht so" <- wie kann man das abfedern ?
      • Hintergrund: Menschen mit finanziellem Druck brauchen afaik kaum absichtlich laenger -> natuerlich jene, die berechtigterweise kein gesteigertes Interesse an mehr Einschraenkungen haben
      • es soll aber auch Kinder reicher Eltern geben, die "halt so" studieren und bloed formuliert "im Weg" sind, denn Kapazitaetsprobleme wird es immer in i.einer Weise geben
      • kurz: Was tut man mit Leuten die "noch ned soweit sind" (auf einzelne LVAs bezogen), "fehl am Platz sind" (lange im falschen Studium, schadet uU ja auch denen) und "halt so Studieren" (weils nix tun wollen) ?
    • keine Studiengebühren
  • Für faire Zuteilung von ECTS nach realem Arbeitsaufwand und entsprechend längere Mindeststudienzeit
    • kann ich persoenl. schwer nachvollziehen: Die ETCS-Wertung auf einzelne Faecher bezogen ist zwar oftmals ein Witz, aber aufs Gesamtstudium bezogen stimmts soweit ich das empfinde eigentl. schon (Bsp ?)
  • Für faire und transparente Arbeitsverhältnisse von Uni-Personal
    • gibt es eine Liste/Bsp der Probleme ?
      • die Tutoren/Assistenten-Regelung mit max. 4 Jahren + Konsequenzen fuer ein akadem. Laufbahn sind afaik nicht sooo bekannt
      • ...
  • Mehr Lernräume auf der TU
    • ein ziemliches Problem, aber das steht fuer mich i.wie als ganz eigene Kategorie da; kostet auch Geld, aber: alle anderen Dinge sind in gr. Teilen Gesetzes-/Verwaltungssache und relativ schnell umsetzbar (1 Semester), Raeume zu bekommen (entweder bestehende "umwidmen" oder neue Gebauede bekommen) stell ich mir ned so einfach vor (1. haben die Raumeinteilungen atm vlt. doch i.wo einen Sinn und 2. dauert)
    • naja so ein problem wäre es wohl kaum einzelne räume in der umgebung anzumieten... solang es nicht gerade baufällig ist, würds ja reichen! und gestern erst wurden ein ganzer haufen tische aus dem lernraum neben der mensa von tumitarbeitern abtransportiert (und waren heute auch nicht wieder da... schätze für die stände der "messe")... die gehen wirklich ab. Ameno 00:47, 30. Okt. 2009 (CET)

Genau das ist es aber; Anmieten braucht unmittelbar mehr Budget. Noch nicht exekutierte Gesetzesaenderungen rueckgaengig zu machen, weil diese nicht so zum Vorteil der Studenten/der Allgemeinheit sind, SOLLTE weniger Kosten verursachen -- Moebius 01:14, 31. Okt. 2009 (CET)


Der Punkte "Für faire Zuteilung von ECTS nach realem Arbeitsaufwand und entsprechend längere Mindeststudienzeit" sollte eventuell noch besser ausformuliert werden. Das klingt irgendwie so, als wollte man für alle Studiengänge längere Mindeststudienzeiten einführen.

Ich würde es vielleicht so formulieren: -Für faire Zuteilung von ECTS nach realem Arbeitsaufwand und Studienpläne, die auch wirklich in Mindestzeit schaffbar sind

Mit den anderen Punkte bin ich sehr zufrieden. Das "Problem" mit den ausländischen Studierenden ist ein internationales und kann daher auch nur international gelöst werden (statt durch nationale Protektorate).

Pflichtveranstaltungen..

..dass Pflichtveranstaltungen jedes Semester und nicht nur jährlich (und dann auch noch teilnehmerbeschränkt) angeboten werden!

Ist finde ich ein immens wichtiger Punkt, da eines der Hauptanliegen sein sollte die momentane Situation für bereits Studierende zu verbessern.

Von welchen "Pflichlehrveranstaltungen" sprichst du genau? Ich denke nicht, dass alle LVAs zu den entsprechenden Prüfungsfächern in jedem Semester angeboten werden müssen. Vielleicht trifft hier eine Ausnahme auf bestimmte Fächer zu, aber im Allgemeinem wäre so etwas Geldverschwendung. --Sorpius 23:38, 4. Nov. 2009 (CET)

Diskussion, Prozess und Perspektiven aufzeigen

  • Wo und wie sind die Diskussionen über die Forderunge verlaufen?
  • Wo werden Analysen der politischen und gesellschaftlichen Situation vorgenommen, die zu diesen Forderungen führen?
  • Wo bleibt die Solidarität mit anderen Betroffenen in der Geslellschaft?
  • Wenn "unsereuni" bedeutet, dass nur die von ihr Ausgeschlossenen nicht in den Forderungen mit aufgenommen werden, dann ist das nicht "unsereuni", sondern "eureuni". Stoppt diesen Klassismus! Die "Zulassungsbeschränkungen" sind ja nicht nur formal-technischer Art, sondern werden materiell und gesellschaftlich aufrecht erhalten.

Mir fehlen dazu Links und Statements. -- Kritische Masse 14:27, 29. Okt. 2009 (CET)

Dann bring dich doch in die AG, die Plena oder sonstwo mit ein und beschaff bzw. diskutier genau diese Sachen (oder hab ich da was falsch verstanden?)--SiSe 10:48, 1. Nov. 2009 (CET)

Ausfinanzierung der Unis

Meiner Meinung nach die Zentralste aller Forderungen: mehr Geld für die Unis, sodass genug Mittel für alle Studierenden zur Verfügung stehen. Die meisten Punkte beinhalten diese Forderung sowieso indirekt, trotzdem finde ich, dass wir das explizit in die Forderungen (am besten gleich als zweiter Punkt, der erste sollte "Freie Bildung für alle sein") aufnehmen sollten. Damit würden wir klarstellen, dass keine Einigung erzielt werden kann ohne mehr in die Unis zu investieren. Wir sollten uns noch überlegen wie hoch wir uns das Budget wünschen würden. (Was wäre notwendig, um allen Studierenden und Lehrenden gute Bedingungen zu bieten) --Moritz 00:30, 30. Okt. 2009 (CET)


Hier sehe ich vor allem das größte Potential, auch in Bezug auf Studiengebühren. Evtl. auch, dass man über die Studiengebühren debattieren - allerdings unter der Prämisse, dass erst die Finanzierung der Uni's die 2% BIP Marke überschritten hat bzw. in einem international vergleichbaren Level ist (hab leider keine Zahlen hiezu). --SiSe 10:36, 31. Okt. 2009 (CET)


Deiner Meinung, ich wuerde die Ausfinanzierung sogar an erste Stelle setzen. Die Definierung eines Betrags finde ich auch sehr wichtig, dabei muessen wir aber imo unbedingt realistisch bleiben. 2% des Bip waeren 5.6 Milliarden, im Moment (naja, 2007) geben wir ca. 3 Milliarden aus. Wir sollten vielleicht aktuellere Quellen finden.

Hier sind ein paar Statistiken zu diesem Thema

Adam 12:55, 31. Okt. 2009 (CET)


Also ich bin auch sehr dafür, dass unsere Forderungen eine Rückkehr zur Bekennung die Bildungsausgaben, schrittweise innerhalb der nächsten 6 Jahre, auf 2% des BIPs anzuheben beinhaltet. Für dieses Jahr wären das, soviel ich mich erinnern kann, 150Millionen Euro zusätzlich gewesen, Wohl gemerkt zusätzlich zum Ersatz der ausgefallenen Studiengebühren.

Wenn für die Banken ad hoc 100Mrd. zur Verfügung gestellt werden, kann man wohl auch etwas für die Unis fordern. Keine Bank wäre umgefallen hätte man nur 99,85Mrd zur Vefügung gestellt, und die 150Mill für die Unis aufgewendet. Es wird zwar immer argumentiert, dass das nur Darlehen sind, aber Ausgaben für die Uni sind eigentlich auch nur Darlehen und Investitionen für unser aller Zukunft. Die die meisten Absolventen später in Form von höheren Steuernabgaben wieder dem Staat zurückführen. --Mauticom 13:12, 1. Nov. 2009 (CET)


Die Erste Bank hat die Milliarde, die sie ausgeliehen hat wieder zurueckgezahlt. Im Bericht sagten sie, dass der Kredit mit 8% verzinst war, Oesterreich muss ca 4% Zinsen zahlen[1]. Wenn das stimmt, dann bringen die Bankenkredite unserem Staat Geld ein. Diese Mehreinnahmen koennte man ja fuer die Unis verwenden ;)

[1] http://www.staatsschuldenausschuss.at/de/img/pressekonferenz-waschzettel-2009_tcm163-139816.pdf

Rechnung:

Zinssatz  = Zinsen / Schulden =

  Zinsaufwand f.d. oeff. Verschuld 08  7.1 Mrd Euro
= -------------------------------------------------  = 0.0403
  Schuldenstand des Staates 2008 ist   176 Mrd Euro

Keine Garantie auf Richtigkeit.. --Adam 17:36, 1. Nov. 2009 (CET)

Rücktritt von Gio als EU-Kommisar

Sollten wir vielleicht in den Forderungen aufnehmen, gerade nach seinen letzten Meldungen, um nicht zu sagen Aussetzern, wie:

  • Begrüßt die Demo, da dann der Hörsaal für Studierende frei wird.
  • Verhandelt nicht mit den Besetzern, nur mit ÖH usw.usf. --SiSe 12:17, 30. Okt. 2009 (CET)

Nehme diesen Punkt zurück, da ich aus (für mich sehr, sehr) verlässlichen Quellen erfahren habe, dass dies wirklich nur purer Zufall war und Gio der sozusagen kleinste, gemeinsame Nenner zwischen SPÖVP war... --SiSe 01:43, 1. Nov. 2009 (CET)

Verpflichtende Anwesenheit

Ich wäre gegen die Einführung von VUs, wenn sich dadurch die Lehre nicht wirklich verbessert. Was verstehe ich unter Verbesserung? Spannende Diskussionen oder zusammen im Labor experimentieren in KLEINgruppen. Was ist nicht verbessern? Die Folien runterlesen und Anwesenheit fordern, damit niemand zu haus die Folien selbst liest und der Saal leer ist. --Gelbasack 13:29, 30. Okt. 2009 (CET)

Also über die VUs bei uns in der Informatik bin ich sehr froh. Man lernt einfach deutlich mehr wenn man regelmäßig Beispiele macht und nicht einfach nur eine Prüfung am Ende hat. Dass aber in einer VU nur Folien runter gelesen werden kann's echt nicht sein. Td 15:58, 7. Nov. 2009 (CET)

STEP, leistungsbasierte Zugangsbeschränkungen - Selektion/Elitenbildung

  • Für mich ist das ein wesentlicher Punkt (hab ich heut schon im Plenum eingebracht), dass wir wehement dagegen protestieren, dass es eine (v.a. leistungsbasierte) Selektion innerhalb des Studiums gibt. Egal ob das zu Beginn oder während des Studiums als Zugangsbeschränkung (Auswahltests) bzw. LVA-Eignungstests oder vom Bakk auf den Master bzw. Master zum Doktorat. Dies fördert nur, dass schlechteren Studenten die Perspektive genommen wird und bessere noch besser gemacht werden, es sollten alle die gleiche Chance haben. Die jetztige Entwicklung steuert nur auf eine zwei Klassengesellschaft (wie sie atm. defakto bereits existiert) hin. Meines Erachtens ist das eine Forderung an das gesamte Bildungssystem, muss aber nicht dementsprechend formuliert werden.
  • Step ist imho nicht so schlimm, wie dargestellt. Ich finde es gut, dass es etwas gibt, das Studienanfänger von höhersemestrigen LVAs fernhält! Die STEP darf jedoch **NICHT** als knock-out-system missbraucht werden! Jetzt werden viele sagen: "Dich hat die STEP scheinbar nciht negativ betroffen" - nun: ja und nein: Ich habs um 1 Prüfung (Mathe1) verpasst die Step freigeschaltet zu bekommen. Jedoch ist das nicht das Ende der Welt gewesen. In dem Semester habe ich einfach die LVAs aus dem 3. Semester sowie meine Wahl- und Frei-LVAs gemacht und im nächsten Semester hatte ich die STEP dann auch schon. Die Aufhebung der STEP ist in meinen Augen eine Verringerung der Lehrqualität, da es den Paar querdenkern ermöglicht ihr Studium mit LVAs wie zB: AI oder EWBS anzufangen, was zu zahlreichen "Anfänger-Fragen" führen würde, die normalerweise in TIL und ADAT abgehandelt werden würden und in höheren Semestern einfach nur störend wären. IMHO: STEP soll bleiben! --Someone 22:00, 1. Nov. 2009
  • Ergebnisse der Diskussion in der AG vom Fr. 6.11.: Um die Qualität der Entscheidung für ein Studium zu verbessern, bedarf es in unseren Augen keiner STEP. Wir bevorzugen eine staatlich unterstützte Orientierung für alle Schüler. Erfolgreiche Entscheidungsfindung muss in jungen Jahren gefördert und vor allem durch einen längeren Prozess zustande kommen. Notwendig hierfür ist sicher eine Zusammenarbeit der Schulen, Ministerien und Bildungseinrichtungen des tertiären Sektors. Kaum Erfolge bringen ein Tag der offenen Tür (Highlight Vorlesungen und Präsentationen), Fragebögen in der 8. Klasse oder geschönte Werbungsunterlagen für einzelne Studienrichtungen (Trennung von Werbung und Information notwendig). --Sorpius 22:13, 9. Nov. 2009 (CET)

Freier Zugang zu Lehrnunterlagen

Bin mit dem Titel nicht 100% zufrieden. Hier mal als Idee ein grober Umriss:

Unter der Prämisse, dass die Universität eine öffentliche Institution ist wäre es wünschenswert, wenn die zu den LVA's gehörigen Unterlagen unter einer geeigneten freien Lizenz veröffentlicht werden. Selbiges sollte auch für Audiomaterial etc. der Vorlesungen gelten. Wenn wir fordern, dass der Staat, und damit alle Bürger, die Universitäten bezahlt, sollte das dort vermittelte Wissen auch allen offen und zugänglich zur Verfügung stehen. Mrwulf 16:23, 30. Okt. 2009 (CET)

  • Es wurde die Forderung: "Aufzeichnung aller Vorlesungen als erster Schritt in Richtung einer Second Life Lernplattform" in den Katalog eingetragen, allerdings ist in meinen Augen (ich hab auch ein Mail dazu erhalten) die Diskussion und Ausarbeitung dazu noch nicht abgeschlossen. --Sorpius 21:21, 1. Nov. 2009 (CET)
An der Uni-Innsbruck wurde nun eine iTunes Plattform eingerichtet, um die ganzen Vorträge auch online zur Verfügung zu stellen - wäre doch auch eine Idee für unsere Uni
Ich weiß zwar, dass dies ein propietäres Format ist, aber immerhin ist dieses Programm kostenlos zu erhalten.... Was dies die Uni Innsbrck allerdings kostet weiß ich nicht...
Link dazu: http://ax.search.itunes.apple.com/WebObjects/MZSearch.woa/wa/search?entity=allITunesUPlaylist&media=all&restrict=true&submit=seeAllLockups&term=innsbruck --SiSe 22:53, 2. Nov. 2009 (CET)

Was mir bisher eingefallen hat

Was mir bisher eingefallen hat;

Meiner Meinung nach, Forderungen sind nur dann zu diskutieren, nachdem es eine vollstaendige Diskussion und Analyse des Ist-Zustandes durchgeführt wird. Dies würde auch noch die Begründung und der theoretische Basis, warum der Hörsaal besetzt ist. Wir müssen nicht diskutieren was uns als wichtigste Forderung erscheint, sondern diskutieren an Fakten warum wir so sehr unzufrieden mit unserer Uni sind. Das ist auch ein grundlegender Nötigkeit damit sich mehrere Studierenden der TU-Wien mit uns solidarisieren. Erstens muss es begründet werden, warum der Hörsaal besetzt ist, was bisher versucht wurde und nicht funktioniert hat, oder was die genaue Gefahr ist, die die Studenten betrifft, wenn diese Bewegung ohne Erfolg scheitern würde. In erster Linie müssen Studierende der TU-Wien daran überzeugt werden, dass die Besetzung und dessen Folgen wirklich gerechtfertigt und nötig sind. Wenn diese Fragen und die Antworten dazu, jetzt nicht gestellt bearbeitet und formuliert werden, man muss damit rechnen dass diese Fragen spaeter von dem Rektor oder Ministern gestellt werden können. Ich finde es auch falsch im ethischen Sinne, dass nach etwa 5 Tagen, über dieses ganzes Thema nur noch 5 Zeilen auf dem Blatt stehen (Forderungen).

Die Forderungen müssen argumentiert werden, was mir erstens einfaellt; man haette fragen können, warum der Staat jetzt nicht leisten kann, was er vor 6 Jahren leisten konnte, obwohl die Wirtschaft staendig waechst. Man muss dafür natürlich einen ernsthaften Vergleich des Wachstums von Wirtschaft und Anzahl an Studierende durchführen. Mann kann auf jeden Fall vergleichen was die anderen Laender an die Universitaeten ausgeben, und was in Österreich der Fall ist.

Noch dazu gibt es die Frage, die Proff. Jormakka auch gestellt hat. Es muss an Fakten diskutiert und erklaert werden, wie so freie Zugang auf die Unis nicht in Konflikt steht, mit Erhöhung des Studiumniveaus. Ist es nicht möglich (in dem Fall dass die Forderungen erfüllt werden), dass die Ausfinanzierung, dem wachsenden Studierendenanzahl nicht ausreicht?

Mir faellt noch die Frage ein ob jedem Studierende der TU die drastische Raten der Anfaenger und Absolventen bekannt sind, und ob die Mehrheit damit einverstanden ist. [2] Zum Beispiel da waren letztes Jahr 317 Anfaenger und 33 Absolventen in Studiumrichtung Maschinenbau. Ich frage mich ob das wirklich gezielt ist, da dies nirgendwo diskutiert wird. Der Vergleich mit der wahrscheinlich bekanntesten teschnischen Uni des deutschsprachiges Raumes ist auch relativ einfach. [3] Da sieht man auf der Seite 27, dass es gegen insgesamt mehr als 6000 Anfaenger, insgesamt fast 4000 Absolventen gibt. Das ist diskussionswert mind. für mich.

Ich frage mich auch noch ob die Information in Wikipedia über ECTS- Zeitaufwand stimmt. [4] . Da steht dass für einen ECTS-Kredit eine Zeitaufwand von 25 bis 30 Arbeitsstunden zugeordnet ist. Das macht mit gezielten Anzahl an 60 ECTS-Krediten, 1800 Stunden pro akademische Jahr. Ich nehme an dass ein akademisches Jahr, 180 Arbeitstage sind (in Wirklichkeit etwa 140 Tage). Dass heisst 10 Stunden pro Arbeitstag. Das ist für mich unertragbar, und deswegen komme ich auf die Frage, ob dies lediglich meine Faulheit ist, oder ob das total falsch konzipiert wurde. Mann kann natürlich auch noch die Frage stellen, ob die Entwerfer dieses Konzepts 10 Stunden pro Tag arbeiten? Es ist natürlich auch noch diskutierbar, ob wirkliche Arbeitszeit so viel betraegt. Oder ob die Verteilung an einzelnen LVA's gerecht gescieht.


Am QSE (Informatik) wird mit 1 ECTS = 25 h "gerechnet" (1 LVA mit 6 ECTS sind 150 h) => 1 Semester mit 30 ECTS hiesse dann 750h ~ 19x40h-Woche => 38 Wochen pro Jahr Vollzeit arbeiten. Bei einem akademischen Jahr ohne Erklaerung davon auszugehen, dass nur 50% der Zeit Arbeit ist, ohne Vergleich zu Lehre und/oder "klassischer" Anstellung (auch wenns diese heute eher weniger gibt) zu zeigen, kommt mir "publicity-maessig" unklug vor. "Verteilungsfragen" und Realitaetscheck sind zwar nicht unwichtig, sind aber fuerchte ich ein (Monster-)Thema fuer sich -- Moebius 01:14, 31. Okt. 2009 (CET)


Es gibt auch noch die Frage, ob diese neue Regelungen, mit den Humboldtschen Bildungsideal übereinstimmen. Ob die neue Regelungen überhaupt mit dem Prinzip einer unabhaengigen autonomen Universitaet übereinstimmen. Wie weit eine Uni unabhaengig sein kann und durch welche Strukturen und Mechanismen dies erreicht werden kann waere auch noch eine sehr interessante Diskussionsthema meiner Meinung nach.

Es kann auch das Beispiel von Hochbau Institut vorgenommen werden. Professor Berthold hat gemient, dass die Institut nur dadurch Lehrveranstaltungen anbieten kann, wenn diese von externen Mitarbeiter des Institus vorgehalten werden. Die anzahl der externen Mitarbeiter an dem Hochbauinstitut sind mehr als 100 so weit ich mich daran errinere, und die Institutmitarbeiter betragen die Haelfte davon. Die Frage muss gestellt werden, wieso man diese Lehrveranstaltungen zum Hochbauinstitut zaehlt, als sie nicht einmal vortragen dürfen.

Ich wollte nur hinschreiben, was mir als erstes einfaellt. Durch eine ordentliche Recherce können mehrere Vergleiche und Beispiele benannt werden. Das ist was hier fehlt, meiner Meinung nach.--eko

Grundsicherung ?

zu diskutieren

  • Grundsicherung für Studenten (ca. in Höhe des Existenzminimums / 14 * Jahr)
    • Zunaechst mal: Wieso steht das auf der Seite und nicht hier in der Diskussion ?
    • Ausserdem (persoenl. Einschaetzung/Erfahrung): Sobald eine Forderung betreffend Grundsicherung oeffentl. aufscheint, brauchen wir in Kreisen konservativerer und/oder Besserverdienender nicht mehr ernsthaft ueber unsere Forderungen diskutieren, "Grundsicherung" (egal in welcher Hoehe) ist ein Reizwort, bei dem meiner Erfahrung nach die Leute aus genanntem Umfeld sehr oft die Ohren anlegen und einen als nicht mehr beachtenswert einschaetzen
    • aja, und ich bin dagegen

-- Moebius 01:51, 31. Okt. 2009 (CET)

ganz deiner Meinung, finde dieser Punkt sollte (so richtig es wäre) nicht in den Forderungskatalog aufgenommen werden. --SiSe 10:31, 31. Okt. 2009 (CET)

Ich denke, dass dieser Punkt im Plenum nicht ausreichend diskutiert wurde und dazu auch kein Konses Bestätigung gefunden hat und er dadurch hier aufscheinen sollte. --Sorpius 15:46, 1. Nov. 2009 (CET)

IMHO ist dieser Punkt eine unvertretbare Utopie. Wer soll das bitte zahlen? Bin dagegen. --Someone 22:24, 4. Nov. 2009 (CET)

Siehe Vortrag von Christian Felber (nicht, daß ich da uneingeschränkt dafür bin, aber diskussionswürdig ist es meines Erachtens). --Ra 00:04, 5. Nov. 2009 (CET)
Ich denke, dass viele über "das Grundeinkommen" aus den Medien gehört haben und sich meist nur darunter vorstellen, dass jemand im Monat vom Staat einen gewissen Geldbetrag bekommt. Wer sich tatsächlich eine Meinung dazu bilden will, dem kann ich als Einstieg einen Film (100min) empfehlen. --Sorpius 02:19, 5. Nov. 2009 (CET)
Ich denke das grundsätzlich (wie ich oben geschrieben habe) ein Grundeinkommen richtig ist, denke aber trotzdem wir sollten uns mehr auf bildungspolitische und weniger gesellschaftspolitische Themen beschränken... --SiSe 18:48, 6. Nov. 2009 (CET)

Lob

Wollte nur kurz anmerken, dass ich die Forderungen gut und schön formuliert finde, auch der Prozess wie sie zustande gekommen sind. --Joemoe 19:30, 31. Okt. 2009 (CET)

Umformulierung "persönliche Interessen"

Ich habe heute in einer Diskussion mit Kollegen leider feststellen müssen, dass nicht klar ist, was unter "perönliche Interessen" in der Forderung

"Mehr Raum im Studium für persönliche Interessen"

zu verstehen ist. Ich bin daher um missverständnisse zu vermeiden für eine rasche Umformulierung in

"Mehr Raum im Studium für eigene fachliche Interessen"

Discuss!

Der Einwand scheint mir gerechtfertigt und ich unterstütze eine Änderung, habe aber leider die Forderungen nicht formuliert und will daher den Verfasser nicht falsch interpretieren. --Sorpius 15:19, 4. Nov. 2009 (CET)

Veränderung der Beihilfen

Ergebnisse der Diskussion in der AG vom Fr. 6.11.:

Grundsätzlich sollten sich die Beihilfen an den unterschiedlichen Einkommen des Studenten und nicht an denen der Eltern orientieren. Die Erhebung dieser, wenn sie von den Eltern kommen, scheint uns allerdings kaum gesetzlich handhabbar. Um weiters das Problem (z.B. bei Scheidungskindern) zu umgehen, dass die/der Erziehungsberechtigte keine finanzielle Unterstützung leisten will und eine Klage vor Gericht ein zu extremer Schritt wäre, wurde folgendes System vorgeschlagen:

Leistungsmotivation statt sozialer Selektion

Die Beihilfe soll an die Leistung gekoppelt sein und soll mehr motivieren und weniger bestrafen. Dies soll dadurch erreicht werden, dass die Beihilfe durchdividiert und pro erhaltenem ECTS-Punkt vergeben werden soll (genauer Betrag soll am Ende immer noch gerecht für den/die Studenten/in sein). Dabei soll es keine untere Schranke geben, wie bei der momentanen Beihilfe, sondern die entsprechende Summe soll tatsächlich pro einzelnem Creditpoint berechnet werden. Auf Grund dieses Ansatzes ist es möglich viele unterschiedliche und schwer fassbare Einzelregelungen zu streichen und zu vereinfachen. Zusätzlich entsteht dadurch mehr Flexibilität im Studium, da die Wahl nebenbei zu arbeiten oder "Vollzeit" zu studieren, jedem selbst überlassen bleibt und nicht eingeschränkt wird. Weitere Anpassungen sollten am Ende mit anderen staatlichen Unterstützungen abgestimmt werden (schwangere bzw. Kinder erziehende; Quereinsteiger mit höherem Einstiegsalter, weil Beihilfen derzeit nur bis 26 gezahlt werden; diejenigen mit Doppelstudium, die das 2.Studium ernsthaft studieren). --Sorpius 21:39, 9. Nov. 2009 (CET)

Verwaltungsorgane an der TU

Vorläufige Zusammennfassung

FÜR DIE UNI

Das Rektorat in Innsbruck hat den Besetzern dort folgendes Angebot gemacht: http://sowimax.jonass.de/viewtopic.php?f=15&t=62 - Vielleicht wäre das auch was für uns? --SiSe 22:43, 12. Nov. 2009 (CET)

Funny Quote

...aus weit mehr als 70% der Philosophen würden nie gute Philosophen werden. Wenn die nicht mehr abbrechen sollen, was dann? Td 12:44, 16. Nov. 2009 (CET)

Persönliche Werkzeuge